Zum Abschluss des MUAD öffnet das Sakîna Teyna Septet einen Klangraum zwischen kurdischer Musiktradition, zeitgenössischem Jazz und neuen musikalischen Perspektiven. Sakîna Teyna interpretiert traditionelle kurdische Lieder in den drei kurdischen Dialekten Kurmanji, Zazaki und Sorani und verbindet sie mit den Klangsprachen ihres Ensembles. Mikrotonale Melodien treffen auf Geige, Viola, Cello, Kontrabass, Percussion und die bundlose Gitarre von Mahan Mirarab. So entstehen fragile und kraftvolle Momente, in denen Tradition und Gegenwart miteinander ins Gespräch kommen.
Die Musik erzählt von Herkunft, Erinnerung und neuen Verbindungen. Unterschiedliche musikalische Erfahrungen finden zusammen und lassen einen gemeinsamen Klang entstehen – vielfältig, offen und voller Bewegung.