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Details

FM4 & Noisey präsentieren:
MYNTH | Support: Mickey
Parallels Tour
Venue: Porgy & Bess Jazz & Musicclub
Riemergasse 11, 1010 Wien, Österreich
Starts: 08:00 PM
Artist: Mynth

Mynths zweites Album Parallels (VÖ: November 2017) spielt mit der Melancholie. Während am Vorgänger Plaat II, für den die Band auch schon einen Amadeus Music Award bekommen hat, die Schwermut regierte, versucht Parallels diese düstere Stimmung, die ihren Songs immer noch zugrunde liegt, verspielt aufzulösen, manchmal mit Optimismus, manchmal mit Galgenhumor. Dementsprechend ist Mynths Sound auch leichtfüßiger geworden, poppiger, luftiger und bunter.

Dazu trägt auch bei, dass sie bei den Aufnahmen mehr wie eine Band gearbeitet haben. Mynth haben in der Zeit seit Plaat II sehr viel Wert auf die Konzertbühne gelegt, was sie unter anderem nach Malaysia, Canada, Mexiko, Amerika, Singapur oder Israel geführt hat. Das hat sich auch auf ihren Produktionsstil ausgewirkt: Alle Instrumente und Samples sind live eingespielt; die Gitarre spielt, wenn auch subtil, eine größere Rolle als früher und die Drums wurden live im Studio aufgenommen. Um sicherzugehen, nicht in alte Muster zurückzufallen, haben Mynth zudem ihr komplettes Set an Synthesizern ausgetauscht. Obwohl das Album Parallels heißt, ist es also dennoch so etwas wie eine Transformation. Denn der Albumtitel bezieht sich nicht auf Parallelen im Sound, sondern auf den Entstehungsprozess der Platte. Während die Zwillinge Giovanna und Mario während des Schreibens und der ersten Aufnahmen etwa 500km (Wien – Berlin) voneinander getrennt waren, blieb die Musik ihre Verbindung zueinander. Sie haben parallel daran gearbeitet, sich immer wieder Skizzen geschickt, Ideen ausgetauscht. So ist Parallels am Schluss wie ein vertrautes Gespräch zwischen Geschwistern, die sich lange nicht gesehen haben: etwas wehmütig, aber immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

 

 

Mickey

Mickey ist aus dem Gefühl des Zu-Wenig, des Wie-Zahle-Ich-Meine-Nächste-Kreditkartenrechnung entstanden. Aus einer Situation, in der man nichts zu verlieren hat, außer der eigenen Zeit.
So entstanden die ersten Tracks als Spielerei. Es wurde herumprobiert, was schon lange ausprobiert werden wollte, ohne die Ergebnisse allzu ernst zu nehmen. Die Handy-Recordings vom Klavier bei der Großtante wurden über Anfänger-Beats von einem uralten Laptop gemischt. Die Lyrics entstanden als Mischung aus Clickbait- und Werbeslogans aus dem Netz und dem, was gestern passiert ist oder morgen passieren soll.
Das Gitarren-Solo nach dem ersten Take im Kasten, wie es ist. Es wird nicht groß herumkorrigiert oder herummanövriert. Es wird verwendet, was da ist. Die Begrenzung der Mittel als künstlerische Antwort auf unbegrenzte digitale Möglichkeiten. Das Minimale und Abgespeckte als künstlerische Reaktion auf den Überfluss.

Am 16.03. erscheint ihr Debutalbum - live-Präsentation am 24.03. mit Mynth.

 

Mickey "Overtime": http://bit.ly/OvertimeYoutube