Image credit: Clara Scheicher
Dieses Dorf ist …
„KAPUTT“
Eine szenische Lesung des glashaus Kollektivs
Dr. Karl Renner-Museum für Zeitgeschichte
(Rennergasse 2, 2640 Gloggnitz)
Freitag 27. Juni | 19:30 Uhr
Sonntag 29. Juni | 15:00 Uhr
In einem kleinen Dorf, verwüstet von einer verirrten Bombe, verbreitet sich die Nachricht vom Kriegsende. Die interimistische Bürgermeisterin organisiert den Wiederaufbau – und begibt sich auf Stimmenfang für die bevorstehende Bürgermeisterwahl. Eine Familie hofft auf die Rückkehr ihres Oberhaupts – und darauf, dass niemand erfährt, für welche Seite er gekämpft hat. Es kehrt aber nur ein junger Soldat zurück – und kann sich nicht erinnern, wer er ist. Er ist nicht der Einzige, der seinen Platz im Dorf erst finden muss: Eine Kriegswaise, die ihre Heimat verloren hat, wird von der Interims-Bürgermeisterin aufgenommen – und ausgenutzt –, während die vaterlose Familie die neue Nachbarin ablehnt. Der Dorfpfarrer organisiert Spendengelder vom Vatikan – unter der Bedingung, dass die Kirche über den Ablauf des Wiederaufbaus und das Schicksal des Dorfs entscheidet.
Wird es dem Dorf gelingen, sich wie ein Phönix aus der Asche zu erheben und den Grundstein für eine friedliche Zukunft zu legen? Oder ist alles … kaputt?
Im Rahmen der Sonderausstellung des Dr. Karl Renner-Museums zum Thema „Das Jahr 1945 – Österreich zwischen Aufbruch und Verdrängung“ präsentiert das glashaus Kollektiv in einer szenischen Lesung ein Stück von Elena Schwarz (Regie) und Thomas Kodnar (Text), das ausgewählte Facetten des Themas dramaturgisch aufbereitet und theatral vertieft.
„TICKETS“
NORMAL: 20 Euro
ERMÄSSIGUNG AK-NÖ: 17 Euro
(für die AK-NÖ Ermäßigung bitte E-Mail an office@glashauskollektiv.com)
ERMÄSSIGT: 15 Euro
(für SchülerInnen; StudentInnen; Menschen mit Behinderungen unter Vorlage eines Nachweises bei Einlass)
TICKETRESERVIERUNGEN auch möglich unter:
office@rennermuseum.at
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