Image credit: Benjamin Posch

Dates and Tickets

21 Nov '24, 08:00 PM
– 23 Nov '24, 11:55 PM
Porgy & Bess - Jazz & Music Club
Riemergasse 11, 1010 Wien, Österreich
Tickets

Details

Vienna Songwriting Association
Blue Bird Festival 2024
20 Jahre Jubiläum
Venue: Porgy & Bess - Jazz & Music Club
Riemergasse 11, 1010 Wien, Österreich

Doors: 07:15 PM
Starts: 08:00 PM

Artist: Jessica Pratt, Myriam Gendron, ZINN, Edna Million, Reveal Party, A.S. Fanning, Walls Bird, Vera Sola, Dan Croll, Kids With Buns, Clarissa Connelly

20 Jahre Blue Bird!

Auch im Jubiläumsjahr lädt das Blue Bird Festival wieder eine feine Auswahl an Songwritern, Musikerinnen und Bands ins Wiener Porgy & Bess ein. Ab sofort gibt es zusätzlich zu den Dreitagespässen auch die Möglichkeit, Tagestickets zu kaufen. Heuer wird es erstmals auch die Möglichkeit geben, Sitzplätze vorab zu reservieren, allerdings nur bei Ticketkauf direkt über das Porgy & Bess.

Donnerstag, 21.11.2024

Wallis Bird (IRL)

Mit der irischen Musikerin verbindet uns sehr viel: ihren ersten, umjubelten Auftritt in Österreich hatte Wallis Bird beim Blue Bird 2008. Inzwischen hat sie 7 Studioalben aufgenommen und sich eine treue Fanbase erspielt. Sie lebt und arbeitet in Berlin und engagiert sich auch als Aktivistin für die Queer Community. Ihre Auftritte sind stets ein explosives Happening – garantiert auch beim Blue Bird 2024, wo sie im Duo mit einer Drummerin auftreten wird!

ZINN (AUT)

„Chthuluzän“ ist der Titel der neuen Platte der Wiener Gruppe ZINN. Damit bezieht sie sich auf die feministische Theoretikerin Donna Haraway. Die Erde ist am Ende – doch die Antwort darf nicht Technikoptimismus oder zynische Endzeitstimmung sein. Kluge Vorschläge und Argumente werden hier poetisch diskutiert.

A.S. Fanning (IRL)

Irland, Land großer Emotionen und großer Stimmen. Melancholie ist ein viel zu schwaches Wort, Verzweiflung trifft es auch nicht. A.S. Fanning ist eher ein nüchterner Chronist einer untergehenden Welt. Realistisch-pessimistisch. Aber er leidet für uns – und das tut gut. Ein Konzert, das man nicht versäumen darf.

Vera Sola (USA)

Ihre Musik wurde schon als das geheime Kind von Leonard Cohen und Nancy Sinatra bezeichnet, andere sagen, sie sei wie PJ Harvey in ihren zornigsten, zähnefletschendsten Momentan. Die Lieder der aus Los Angeles stemmenden Vera Sola sind eine Sammlung von Geschichten, zusammengefügt, als würden unterschiedliche Räume zu einer einzigen, kaum erkennbaren Weite zusammenwachsen. Wer ihre Stimme gehört hat, wird sie nie mehr vergessen. Fun Fact, wie man so zu sagen pflegt: Vera Sola ist die Tochter von Dan Aykroyd.

Freitag, 22.11.2024

Myriam Gendron (CAN)

Jahrelang hat die in Montreal lebende Myriam Gendron in U-Bahn-Stationen gesungen. Als sie in ihrem Brotberuf im Buchhandel die Gedichte der Autorin Dorothy Parker kennenlernte, wollte sie sofort eigene Kompositionen aufnehmen. Ihre tiefe Liebe zu traditionellem Folk, aber auch die Freude an Avantgarde sind in ihrer Musik offenkundig. Ihr aktuelles Album „Mayday“ ist ein Meisterwerk. 

Dan Croll (GBR)

Als der britische Singer Songwriter Dan Croll seine ersten Songs veröffentlichte, war die Presse ganz aus dem Häuschen. Der Guardian beschrieb die Musik als „eine Mischung aus Paul Simon und Prince“. Ein weltweiter Hit war der Song „From Nowhere“, der auch im Werbespot einer Schuhfirma zu hören war. Manchmal wird Crolls Musik wegen der vorsichtig eingesetzten Elektronik-Klangtupfer dem Genre „Indietronica“ zugeordnet. Seine Songs hat der Multi-Instrumentalist für seine Studioalben weitgehend selbst eingespielt.

Edna Million (AUT)

„Anywhere is everywhere“, singt die Wienerin Edna Million, und „I made something out of nothing -like a song I sang for you“. Die junge Sängerin mit ihrer tiefen, nachdenklichen Stimme ist mit niemandem zu vergleichen. Edna Million zaubert mit knappen Worten wundersame Klanglandschaften und atmosphärische Räume, wie es nur wenige Musiker:innen zuwege bringen. 

Samstag, 23.11.2024

Jessica Pratt (USA)

Sanfte Dunkelheit, die einhüllt; der Film, der in deinem Kopf abläuft, wenn du nachts am Meer sitzt: Jessica Pratt aus Los Angeles entwirft den Soundtrack dazu. „Here in the Pitch“ ist ihr erstes Album seit fünf Jahren. Was der Künstlerin da gelungen ist, ist vielleicht jetzt schon als eines der ganz großen Werke der 20er Jahre zu bezeichnen. Pratt spannt perfekt den Bogen vom großen monumentalen Pop der Sixties à la Walker Brothers hin zur zeitgeistigen Reflektion der Leere, die viele Menschen heute empfinden.

Kids With Buns (BEL)

Die belgischen Musikerinnen Marie Van Uytvanck und Amber Piddington haben einander bei der Antwerp Pride kennen gelernt. In ihren Songs geht es oft um den Kampf, in einer immer noch homophoben Welt erwachsen zu werden. Vor allem Maries tiefe, androgyne Stimme macht die Songs so einzigartig. In ihrer Heimat sind die beiden gewissermassen Kultstars. Diesen November kommen sie erstmals nach Österreich.

Clarissa Connelly (DNK)

Geboren ist Clarissa Connelly in Schottland, aber bereits als Kind ist sie nach Kopenhagen gezogen. Sie hat sich ausführlich mit nordischer Kultur und den keltischen Traditionen befasst. Für ihr daraus resultierendes Album „The Voyager“ hat sie den Nordic Music Prize verliehen bekommen. Auf „World of Work“, ihrem aktuellen Werk, beschäftigt sie sich mit Träumen und Meditation.

Reveal Party (DNK)

Mit dem EP-Titel “You Stole a Year of my Life” verlangt die dänische Musikerin Emily Holm Nyhuus Wiedergutmachung für die verlorene Vergangenheit – und präsentiert gleichzeitig die Zukunft für trans Artists. Ihr Projekt nennt sich Reveal Party. Es ist erstaunlich, wie leichtfüßig hier harsche Kritik mit fast verträumten Melodien verbunden wird. Ihr Standpunkt ist: „Wenn Du nicht ehrlich bist beim Schreiben, warum schreibt Du dann überhaupt?