Uchronie - „Nicht-Zeit“; die Zeit, die so nie stattgefunden hat.
UCHRONIA öffnet ein Fenster zu möglichen musikalischen Welten in nie existierenden Zeiten. Zwei kompositorische Ausformulierungen, die aus hypothetischen geschichtlichen Abzweigungen hervorgehen – Monkpunk und HyperRhythmicon – schreiben sich für die Dauer der Performance in den Stephansdom ein, der dabei zum klingenden Körper dekolonialer Spekulationen wird. Der gregorianischer Chor und die Riesenorgel bilden den klanglichen Kern der Arbeit. Synthesizer- und elektronische Orgelklänge, technopulsierende Drum Machines, afrokaribische Trommelkultur und mit Autotune verfremdete Stimmen koexistieren mit den historischen Klangkörpern des Doms.
Das Publikum bewegt sich durch unterschiedliche Hör-Perspektiven – mal gehend, sitzend, liegend, zwischen monumentalem Gesamtklang und intimen Situationen in Seitenschiffen und Kapellen. So entsteht eine choreografische Komposition, die zu unterschiedlichen Formen der Teilhabe und des Hörens einlädt.
URAUFFÜHRUNG
* Ermäßigungen gelten für: Kolleg:innen Darstellende Kunst und Musik, Studierende und Auszubildende, U26, IG Freie Theater, MAK Jahreskartenabonent:innen Inhaber:innen eines Behindertenpasses.
* Care Tickets sind für all jene, die es sich gerade nicht so einfach leisten können. Kein Nachweis erforderlich. Buchung bis spätestens einen Tag vor der Vorstellung (24 Std) per E-Mail an: ticket@mttw.at