Melancholic_spring_break_festival

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Christian Kjellvander / Boy Omega / Paul Plut
melancholic spring break festival
Veranstaltungsort: Kulturhofkeller
Lederergasse 15, 9500 Villach, Österreich
Beginn: 18:00

PAUL PLUT

LIEDER VOM TANZEN UND STERBEN

In den Bergen braut sich ein Gewitter zusammen. Eine steinerne Kapelle ist der einzige Unterschlupf. Unter der Kirche liegen die Reliquien von Artmann, Cave, Jarmusch. Der Priester steht mit dem Rücken zur versammelten Gemeinde. Er reißt die Arme in die Luft.

Paul Plut eröffnet seine Solokarriere – mit Liedern vom Ende. Mal auf bluesig arrangierten Feldaufnahmen, mal auf treibenden Noise-Gitarren kommt der düstere Dialekt-Gospel daher. Eine fiebrige Andacht, in der sich die Pole gefährlich nah kommen: Fliegen und Fallen, Stillstand und Ekstase, Tanz und Tod.

 

Mit seiner Deutschpop-Band VIECH und der Bluesrock-Maschine MARTA hat sich Plut in der österreichischen und süddeutschen Musiklandschaft schon über mehrere Jahre verdient gemacht. Im Alleingang zelebriert er Reduktion und überrascht mit großer Intimität. Die Sprache, die diese Unmittelbarkeit befähigt, ist der eigene Dialekt: »Österreichische Mundartmusik wirkt oft generisch und eindimensional. Positive Gegenbeispiele gehen selten über das Wienerische hinaus. Ich will das bestehende Spektrum der Dialektmusik um dunkle Varianten erweitern«, so der Künstler. Dargeboten wird das Ganze in Pluts Glasbeisserstimme, über die Karl Fluch (Der Standard) schreibt: »Die Stimme wirkt schon jetzt, als könnte sie Geschichten aus mehreren Kriegen erzählen

CHRISTIAN KJELLVANDER 

Nordische Melancholie die sich bei Countrypop, US-Folk und Blues bedienen: Das ist die Spezialität von Christian Kjellvander.

Begonnen hat er in den 1990ern bei der Countryrock-Formation Loosegoats, solo orientiert er sich an großen Propheten der Nacht, an Figuren wie Leonard Cohen, Nick Cave oder Stuart Staples. Wie diese durchmisst er Themen wie Sehnsucht, Verzweiflung, Herzschmerz und andere ewige Nährgebiete des schweren Herzens. Die überträgt er in so stimmungsvolle wie dramatische Balladen, die selten gut ausgehen. Soll einer eine Brücke überqueren, säuft er ziemlich sicher ab. Das lädt sein Publikum nicht unbedingt zum heiteren Zechen ein, doch die Eloquenz von Kjellvander ist bestechend. Sein letztes Album The Pitcher ist mittlerweile zwei Jahre alt, aber er bewegt sich ohnehin auf zeitlosem Terrain. Dort versuchen sich viele, aber nur wenige kommen so überzeugend rüber wie er. (derstandard, Karl Fluch, 18.2.2016

BOY OMEGA

Melancholische Songs mit Tiefgang und hingebungsvollem, warmem Gesang im Stile von Bright Eyes, Iron & Wine oder Elliott Smith – die immer wieder aus der Einsamkeit den Dreh zu großartigen, fast orchesterhaftem Verschrobenheitspop kriegen. 
Der Schwede Martin Henrik Gustafsson alias Boy Omega hört sich zwar an wie ein typischer Singer/Songwriter, seine Alben sind aber echte Bandalben. Wunderbare Violinen, grandiose Bläser, verspielte Kuhglocken, traurige Saxophone und vieles mehr gibt es zu entdecken.(Rewika-Promotion.de)