Am 26. November um 19:00 lädt das Complexity Orchestra zur öffentlichen Generalprobe unter dem Titel Three Centuries of Female Polyphony in den Festsaal des Bezirksmuseums Brigittenau ein. Das Programm bringt fünf Werke von Frauen aus dem 19. bis ins 21. Jahrhundert zusammen und stellt damit Komponistinnen in den Vordergrund, die bisher zu Unrecht kaum oder gar nicht aufgeführt wurden.
Das Konzertprogramm beginnt mit dem ersten Satz von Ethel Smyths Serenade in D, das erste große Orchesterwerk der britischen Komponistin, Dirigentin und Suffragette aus dem Jahr 1888. Die Gaelic Symphony von Amy Beach von 1894 ist die erste Symphonie, die von einer amerikanischen Komponistin geschrieben und veröffentlicht wurde. Das 20. Jahrhundert wird im Konzert von dem kurzen kammermusikalischen Werk „On Westhall Hill“ von Imogen Holst (1935) vertreten. Den krönenden Abschluss bildet schließlich die Orchestersuite Callirhoë von der französischen Komponistin Cécile Chaminade, mit der das Konzert den Bogen dorthin schlägt, wo es beginnt: ins Jahr 1888.
Das Complexity Orchestra vereint eine bunte Mischung aus Laienmusiker:innen und Profis, die sich in projektbasierten Probenphasen zusammenfinden und Werke von Frauen zum Leben zu erwecken, die sonst nur selten oder gar nicht auf die Bühne gelangen.
Programm:
Ethel Smyth – Serenade in D (1. Satz)
Amy Beach – Gaelic Symphony (2. Satz)
---- Pause ----
Imogen Holst – On Westhall Hill
Cécile Chaminade – Callirhoë, Suite d’Orchestre
Freie Platzwahl!